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Diesel-Fahrverbote? Nur keine Panik!

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes macht aus juristischer Sicht den Weg frei für Fahrverbote. Das schafft nun viel Unsicherheit bei den Besitzern von Diesel-Autos, obwohl solche Fahrverbote nur die wenigsten treffen werden. Bis es in einzelnen Städten so weit kommt, wird auch auf jeden Fall auch noch einige Zeit vergehen. Hier einige wichtige Diskussionspunkte dazu:

  • Fahrverbote sind nach dem Urteil die letzte aller Maßnahmen für Kommunen, um zur Einhaltung der Grenzwerte von Luftschadstoffen beizutragen.
  • Diese Fahrverbote können voraussichtlich auf bestimmte Zonen oder Straßen begrenzt werden.
  • Fahrverbote können und werden möglicherweise zeitlich befristet sein.
  • Fahrverbote können wenn überhaupt nur für ältere Diesel (vor Euro 6) in Frage kommen.
  • Die meisten neuen Diesel-Pkw sind regelrechte Musterknaben in Sachen Schadstoffausstoß.
  • Blaue Plakette oder nicht: Die Rahmenbedingungen müssen von der Regierung erst noch vorgegeben werden.
  • Ob die Fahrverbote überhaupt die erwünschte Wirkung haben, ist auch unter Experten noch umstritten.
  • Es wird bald wirksame Nachrüstmöglichkeiten für die meisten älteren Diesel geben.

Dieselfahrer können sich also erst einmal gelassen zurück lehnen und abwarten. Denn ihre Fahrzeuge sind in Sachen Verbrauch und CO2-Ausstoß auf jeden Fall günstiger als gleichwertige „Benziner“. Ein Diesel ist nach wie vor besonders für Vielfahrer eine vernünftige Alternative. Und die Zeit heilt viele Wunden: Jedes Jahr werden mehr als eine Million sauberer Diesel zugelassen dazu und viele alte „Stinker“ aus dem Verkehr gezogen.

Unser Tipp: Die Gebrauchtpreise für Dieselfahrzeuge sind gesunken – auch aufgrund der teilweise unsachlichen und emotionalen Skandal-Diskussionen in den Medien. Da gibt es durchaus das eine oder andere „Schnäppchen“ unter den Gebrauchten! Und falls jemand tatsächlich von Fahrverboten betroffen sein sollte, hat er sich das Geld für die Nachrüstung vielleicht schon beim Kauf gespart! Und beim Neuwagenkauf gibt es wegen der drohenden Fahrverbote keinen Grund, auf einen Diesel zu verzichten.

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