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Fahrversuche

Erfahrung im Motorsport gepaart mit Ingenieurwissen und modernster Messtechnik: Im Plöchinger Kfz-Sachverständige GmbH & Co. KG wird ein neuer Weg zur Rekonstruktion von Verkehrsunfällen beschritten. Werden die möglichen Längs- und Querkräfte im Fahrversuch gemessen, ist der Sachverständige bei der Ermittlung der gefahrenen Geschwindigkeiten nicht mehr auf mehr oder weniger genaue Schätzungen angewiesen. Das erhöht die Genauigkeit und Aussagekraft des Gutachtens erheblich, da in der Praxis gerade bei der Haftung eines Reifens auf der Fahrbahn sehr große Toleranzen möglich sind. Messungen können mit dem Originalfahrzeug oder – falls dieses nicht mehr fahrbereit ist – mit einem Vergleichsfahrzeug durchgeführt werden.

Im Plöchinger Kfz-Sachverständige GmbH & Co. KG wird dazu Messtechnik aus dem Rennsport eingesetzt: Ein dreiachsiger Beschleunigungssensor, mit dem auch Verzögerungen bei leichten Kollisionen und räumliche Fahrzeugbewegungen gemessen und dokumentiert werden können, GPS-Messung der Geschwindigkeiten, Datenabgriff über die fahrzeugeigene Bordelektronik (OBD- Schnittstelle), Videoaufzeichnung der Versuche mit Onboardkamera und im Bild eingeblendeten Echtzeitmesswerten. Damit lassen sich verschiedenste Fragen beantworten, z.B.:

  • Wie groß war die Bremsverzögerung an der Unfallstelle?
  • Wie hoch war die Kurvengrenzgeschwindigkeit?
  • Wie hoch war die Insassenbelastung beim Heckaufprall? (HWS-Verletzung)
  • Welche Verzögerungen traten beim (leichten) Anstoß auf?
  • War der Anstoß taktil bemerkbar?
  • Waren die Aufbaubewegungen bei einer Kleinkollision optisch bemerkbar?
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